Atelier und Werkstatt

Auf halbem Weg zwischen Haupthaus und Garten stehen drei zusammenhängende steinerne Baukörper von schlichter kykladischer Schönheit. Die Lage just ausserhalb der Stadtmauer lässt vermuten, dass dies einst Ställe für Lasttiere waren. Da wir zu unserem Leidwesen wegen unserer langen Abwesenheiten keine Esel halten können, lag der Gebrauch als Werkräume nahe. Beim Betreten überrascht die wohltuende Kühle; die Sonne tritt erst etwa um elf Uhr über die Hügelkuppe und vermag den über Nacht ausgekühlten Bau nicht so aufzuheizen wie die Häuser am Südhang. Der mittlere Baukörper mit angrenzendem Badezimmer eignet sich als Ruhe- oder Schlafraum. Als interessantes Detail findet sich im Atelier ein alter Backofen, wo früher die Dorfbewohner Festtagsgebäck buken.